Nach Jahren des Arbeitens für Startups, die nicht viel mehr als eine visionäre Idee hatten, ist die Arbeit für Plentific sehr wohltuend. Zum ersten Mal habe ich eine Aufgabe, die ein sehr reales Problem für viele Mieter angeht. Denn der Mangel an Handwerkern und die langsamen Prozesse in vielen Hausverwaltungen betreffen uns alle - und ich bin begeistert von den Lösungen, die wir anbieten, um die Verwaltung von Reparaturen schneller, einfacher und vor allem papierlos zu machen. Das erfreut mich zum einen als Marketeer, die schon immer sehr auf Kundenzufriedenheit aus war, aber vor allem als überzeugte Mieterin.

Deine Rolle bei Plentific

Im Februar 2020 habe ich als Marketing Managerin bei Plentific angefangen. In meinen Verantwortungsbereich fallen dementsprechend alle Tätigkeiten die das Marketing betreffen: 

Mitbewerberanalyse, Kampagnengestaltung, Performance Marketing, Lead-Generierung und noch viel mehr. Mittlerweile habe ich einen Senior Titel und das deutsche Marketing-Team ist auf drei Personen angewachsen. Da Plentific in London gegründet wurde, stehe ich täglich in regem Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen in UK. 

Ich war übrigens die zweite Mitarbeiterin im Deutschland-Team. Rückblickend ist es schon lustig, da wir jetzt ein Team von über 35 Leuten sind, am Anfang aber nur Sven Dunker und ich im Büro saßen. Direkt einen Monat nach meinem Start bei Plentific begann der erste Lockdown und seit dem ist meine Wohnung mein Büro. Was schade ist, denn unser Berliner Office ist wirklich wunderschön. 

Im Vereinigten Königreich ist Plentific schon ein etablierter Player am Markt und viele Immobilienverwalter und Vermieter setzen auf unsere Software-Lösung. Mein, vielmehr unser gemeinsames, Ziel ist es, das auch in Deutschland zu erreichen. 

Mittlerweile sind wir schon fast in der ganzen Republik tätig und somit unserem Ziel schon etwas näher gekommen, darauf bin ich sehr stolz. Da wir an der Schnittstelle von Hausverwaltungen und Handwerkern arbeiten ist zielgerichtetes Marketing eine große Herausforderung und es gibt keinen einfachen Weg ans Ziel, aber nur so kann man an seinen Aufgaben wachsen.

Was mir besonders an Plentific gefällt

Was mir sehr gut an meiner Arbeit gefällt ist, dass ich mit so vielen unterschiedlichen Menschen arbeiten kann, auch wenn es momentan Remote ist. Wir sind ein diverses Team mit unterschiedlichsten Lebensläufen, deshalb macht mir die Kollegengespräche sehr viel Freude und am Ende profitiert unser Produkt sehr von der kulturellen Vielfalt. Ich habe schon in einigen Startups gearbeitet, viele von ihnen hatten eine gute Vision, doch Plentific bringt den Menschen wirklich Vorteile in Ihrem Leben. So seltsam sich das anhört, bei einer B2B Plattform. Deshalb freut es es mich sehr ein Teil des Teams zu sein.

Auch mag ich unerwarteten Seiten meiner Arbeit. Zum Beispiel kreative Wege des Marketings zu finden, für Herausforderungen die andere Abteilungen haben. Ich denke da unter anderem an die Entwicklung unseres Kostenrechners für Hausverwalter, der ihnen hilft zu verstehen, welches Einsparpotenzial Plentific für ihr Unternehmen bietet und warum es Sinn ergibt, Prozesse in der Hausverwaltung zu digitalisieren.

Für mich ist es sehr interessant für den deutschen Markt zu arbeiten. Denn an sich funktioniert in Deutschland vieles wirklich reibungslos, außer wenn es um Reparaturen geht. Für jemanden der nicht aus Deutschland kommt wirkt es zwar so, als würde alles prima laufen, aber hier gibt es ein starkes Augenmerk auf Details und alles muss durchgehend verbessert werden. 

Das Gleiche gilt für die Unterschiede in den verschiedenen Städten in Deutschland. Wenn Leute aus München nach Berlin kommen, denken diese auch das nichts funktioniert, aber für Berliner klappt alles wunderbar. Diese unterschiedlichen Sichtweisen unter einen Hut zu bekommen, mit Plentific Immobilienverwaltern das Arbeitsleben leichter zu machen und am Ende die Zufriedenheit von Mietern zu steigern, das ist mein Ziel.

Meine Reise bei Plentific

Die kulturellen Unterschiede bei Plentific gefallen mir wirklich sehr gut, Plentific ist generell eine multikulturelle Firma. Wie die Kommunikation zwischen Ländern sich verändert ist sehr faszinierend. Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass nicht jede Geste oder Redewendung in jedem Land die gleiche Bedeutung hat. Meine Reise war bis jetzt sehr vielseitig, fantastisch und auch sehr lehrreich. Ich habe sehr viel von dem Team in UK gelernt und auch über die deutsche Immobilienindustrie und deren Problemen mit Handwerkern.

Ich war für zehn Monate alleine für das Marketing in Deutschland verantwortlich, quasi als Ein-Personen Abteilung. Ich wurde hervorragend unterstützt von meinen Kollegen aus UK und meinen neuen Kollegen in Deutschland, aber es war trotz allem eine große Herausforderung. Ich bin sehr froh darüber, dass Amos, ein weiterer Senior Marketing Manager, 2020 bei Plentific Deutschland angefangen hat und mit Wolfram das Marketing Team noch weiter gewachsen ist. Das wird einen großen Unterschied machen. 2021 kann kommen.

Was mich wirklich mit Stolz erfüllt bei Plentific zu arbeiten, sind all unsere Initiativen, die den Markt für Reparaturen schneller, offener und gleichberechtigter machen: Wir haben mit unserem Women in Trade Network Pionierarbeit bei der Ausbildung von Frauen für den Einstieg in den Handwerksberuf geleistet, wir haben Centrepoint in Großbritannien bei ihrer Mission zur Bekämpfung der Obdachlosigkeit unterstützt und wir planen, diese Themen auch in Deutschland anzugehen.

Ein Produkt, dass den Menschen hilft

Ich denke, was wir von der Corona Pandemie gelernt haben ist, dass wir die Mittel haben, um von jedem Ort der Welt arbeiten zu können, eine gute Internetverbindung vorausgesetzt. Wir können leben, wo auch immer wir möchten und sind nicht an einen bestimmten Ort gebunden. All das, was uns zusammenbringt ohne tatsächlich zusammen zu sein, hat ein enormes Erfolgspotential. 

Ich habe allerdings auch noch nie so viel gearbeitet wie während dieser Pandemie. Denn Corona vielen in der Immobilienbranche klar gemacht, dass der Digitalisierung eine hohe Priorität zukommt und Plentific bietet eine der besten Lösungen dafür an, die es gibt. Das gibt uns allen sehr viel zu tun, was mir in der Tat sehr viel Freude bereitet, da die Software Lösungen von Plentific am Ende den Menschen in ihrem normalen Leben zu gute kommt.

Wir alle müssen uns aber auch generell mehr Gedanken um unsere Umwelt machen, ich denke das ist es was die Welt braucht. Einen Weg zu finden, wie man Lieferketten und Lieferungen grün und nachhaltig gestalten kann, das wird der Natur gut tun. Plentific optimiert den Einsatz von Handwerkern und macht so zum Beispiel viele extra-Fahrten zu Immobilien überflüssig. Ich denke, das ist etwas, was uns durch die Pandemie klar geworden ist und woran man weiter arbeiten sollte.

Manchmal muss man Dinge tun, von denen man nicht erwartet hätte, sie jemals zu tun und seine Komfortzone verlassen. Denn nur so kann man an seinen Aufgaben wachsen.

- Monica Zaldivar, Senior Marketing Manager

Der aufregendste Trend in der Immobilienbranche

Der aufregendste Trend in der Immobilienbranche ist definitiv die Digitalisierung. Corona hat den Menschen eine Chance gegeben ihre Arbeitsweise noch einmal zu überdenken und nicht mehr alle Vorgänge händisch auszuüben. Alles was mit Sensoren zu tun hat ist ebenfalls sehr wichtig geworden, sodass man Beispielsweise die Türen nicht mehr berühren muss. um sie zu öffnen. Es ist mir erst durch Corona richtig bewusst geworden, wie viel man jeden Tag mit seinen Händen berührt. 

Außerdem, finde ich, man sollte mehr Augenmerk auf die zeitliche Beschränkung von Aufenthalten legen, sodass nicht jeder zur gleichen Zeit am selben Ort ist um volle Plätze zu vermeiden. Zum Beispiel, dass man die Zeit, in der man zum Supermarkt geht, vorher buchen kann. Die Digitalisierung hat den Menschen eine Chance gegeben, viele Dinge auch von Zuhause aus zu planen und schneller zu erledigen.

Zukunftsperspektive

Für Plentific ist mein Plan definitiv es in ganz Europa bekannt zu machen. Es gibt so viele unterschiedliche Wege wie man eine Reparatur durchführen lassen kann, Plentific kann aber im Generellen einen transparenten Lösungsansatz bieten, der in allen Ländern funktioniert. Ich denke, wenn wir es in Deutschland schaffen, können wir es überall schaffen. 

Ich sehe mich als jemanden der immer versucht Lösungen zu finden. Mein größtes Ziel ist es in einem Unternehmen zu arbeiten das Menschen nicht schadet: das klingt erstmal sehr rudimentär, aber ist eine wichtige Lebensmaxime für mich. Ich sehe mich selbst als Teamplayer und bin deshalb sehr gut bei Plentific aufgehoben. Ich könnte mir vorstellen, dass wir in der Zukunft ein größeres Team haben werden, mit mehr Ressourcen die uns zur Verfügung stehen.

Neue Hobbys durch Corona

Um ehrlich zu sein hat die Corona Pandemie mein Leben und meine Hobbies kaum beeinträchtigt. Ich habe, wie vermutlich viele andere Menschen auch, angefangen mich mehr um die Einrichtung meiner Wohnung zu kümmern und mich am Backen versucht. Außerdem habe ich mich mehr mit Pflanzen beschäftigt. Ein wirklich großer Unterschied zu der Zeit vor Corona ist, dass ich früher sehr gerne in den Supermarkt gegangen bin, mittlerweile allerdings ist das nicht mehr der Fall. Was ich tatsächlich etwas Schade fand, war die Untersagung von sportlichen Tätigkeiten unter freiem Himmel mit mehreren Personen. So konnte ich meine geschätzten HIIT Workouts leider nicht mehr im Park mit anderen Sportbegeisterten ausüben.

Aber die wahrscheinlich größte Veränderung, die Corona in mein Leben gebracht hat, ist, dass ich dank Home Office und der Änderungen im Lebensstil, wie weniger Reisen und größere Wertschätzung von Outdoor-Aktivitäten endlich den Schritt gewagt habe, mit dem ich jahrelang gezögert hatte: Einen Hund adoptieren. Ich wollte nie Kinder, aber ich wollte immer einen Welpen - aber ich sah auch immer die Konsequenzen, die ein Hund in meinem Leben bedeuten würde. Mit dem Wunsch nach einem Hund bin ich aber ganz offenbar nicht die Einzige, in meiner Nachbarschaft sehe ich täglich mehr Welpen. Ich frage mich, ob das bedeutet, dass in den nächsten Monaten mehr Hausreparaturen nötig sein werden?
 


Sind Sie, so wie Monica, ebenfalls daran interessiert den deutschen Handwerkermarkt zu verbessern? Dann schauen Sie doch bei unseren Stellenanzeigen vorbei. Erfahren Sie mehr über unsere weiteren Teammitglieder in unserem Blog.