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Warum Integration allein nicht reicht: Wie Onboarding und Change Management digitale Schadensprozesse nachhaltig erfolgreich machen.

Erfahren Sie, wie Wohnungsunternehmen digitale Schadensprozesse erfolgreich einführen – mit strukturiertem Onboarding, Integration und Change Management.

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Digitale Schadensprozesse gelten für viele Wohnungsunternehmen als zentraler Hebel, um Abläufe effizienter zu gestalten, Transparenz zu erhöhen und die Zusammenarbeit zwischen internen Teams und externen Partnern zu verbessern.

Doch zwischen technischer Einführung und erfolgreicher Nutzung liegt oft eine große Lücke.

Warum reicht Integration allein nicht aus? Weshalb ist Onboarding ein entscheidender Erfolgsfaktor? Und warum braucht es ein ganzheitliches Change Management, um Digitalisierung nachhaltig in der Organisation zu verankern?

Darüber sprechen Dorit Siebach und Saskia Berges von Plentific im Interview.

Interview

Frage: Wenn über Digitalisierung gesprochen wird, liegt der Fokus häufig zuerst auf der Technologie. Warum greift das zu kurz?

Dorit:

Weil Technologie allein noch keine Veränderung bewirkt. Natürlich braucht es eine funktionierende Plattform und eine saubere Integration. Aber der eigentliche Erfolg zeigt sich erst dann, wenn neue Prozesse im Alltag gelebt werden. Genau dafür braucht es Struktur, Orientierung und die aktive Einbindung der Menschen, die damit arbeiten.

Frage: Saskia, welche Rolle spielt die Integration in solchen Projekten?

Saskia:

Eine sehr wichtige Rolle. Integration ist die Grundlage dafür, dass Systeme sinnvoll miteinander arbeiten und Daten dort verfügbar sind, wo sie gebraucht werden. Aber Integration ist kein Selbstzweck. Sie muss sich an den Prozessen und am Reifegrad der Organisation orientieren. Wenn das nicht zusammenpasst, entstehen Unsicherheiten, Reibungsverluste und im schlimmsten Fall Frustration.

Frage: Warum ist Onboarding mehr als nur Schulung?

Dorit:

Weil es nicht nur darum geht, Funktionen zu erklären. Gutes Onboarding bedeutet, Menschen schrittweise an neue Abläufe heranzuführen, Verantwortlichkeiten klar zu machen und Sicherheit im Umgang mit neuen Prozessen zu schaffen. Es geht darum, die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit zu vermitteln – praxisnah und entlang der tatsächlichen Arbeitsrealität.

Frage: Wie hängen Onboarding und Integration konkret zusammen?

Saskia:

Beides muss parallel gedacht werden. Während die technische Integration aufgebaut wird, muss die Organisation darauf vorbereitet werden, mit den neuen Prozessen zu arbeiten. Wenn ein Bereich zu früh oder zu spät angebunden wird, passt das Gesamtbild nicht mehr. Deshalb ist ein abgestimmtes Vorgehen so wichtig.

Frage: Warum ist ein schrittweises Vorgehen bei digitalen Schadensprozessen so entscheidend?

Dorit:

Weil Veränderung in der Praxis selten auf Knopfdruck funktioniert. Ein Big Bang überfordert oft Teams und erhöht die Komplexität unnötig. Ein schrittweiser Ansatz ermöglicht es, Prozesse sauber aufzusetzen, Erfahrungen aufzunehmen und bei Bedarf nachzujustieren. So wächst nicht nur die Lösung, sondern auch die Organisation mit.

Frage: Welche Rolle spielt dabei das Change Management?

Dorit:

Eine zentrale. Digitalisierung ist immer auch Veränderung. Und Veränderung braucht Kommunikation, Klarheit und Begleitung.

Saskia:

Genau. Ohne ganzheitliches Change Management bleibt Digitalisierung häufig auf der Systemebene stehen. Erst wenn Menschen, Prozesse und Technologie zusammengedacht werden, entsteht nachhaltiger Mehrwert.

Frage: Was bedeutet das konkret für Wohnungsunternehmen?

Saskia:

Dass digitale Schadensprozesse nicht isoliert eingeführt werden sollten. Es braucht einen klaren Rahmen für die Auftragsabwicklung, die Einbindung von Regieteams und externen Partnern, eine passende Integrationslogik und eine Organisation, die Schritt für Schritt mitgenommen wird.

Dorit:

Und genau darin liegt der Unterschied zwischen einer technischen Einführung und einer erfolgreichen Umsetzung.

Fazit

Digitale Schadensprozesse erfolgreich einzuführen bedeutet mehr, als ein neues System bereitzustellen. Entscheidend ist, wie Prozesse gestaltet, Menschen eingebunden und Veränderungen aktiv begleitet werden.

Onboarding und Integration sind dabei keine getrennten Disziplinen. Sie greifen ineinander und entfalten ihren vollen Wert nur dann, wenn sie Teil eines ganzheitlichen Change Managements sind.

Wer Digitalisierung Schritt für Schritt umsetzt, schafft die Grundlage für mehr Transparenz, effizientere Abläufe und eine nachhaltige Verankerung neuer Arbeitsweisen.

Möchten Sie erfahren, wie das in der Praxis aussieht?

Dann nehmen Sie an unserem Webinar am 21. April teil:

„Erfolgsfaktoren digitaler Schadensprozesse: Erfahrungsbericht Kaifu Nordland – Digitalisierung Schritt für Schritt umsetzen“

Gemeinsam mit Kaifu Nordland sprechen wir über die Einführung von Plentific, die Integration mit Aareon Wodis Yuneo und die zentralen Erfolgsfaktoren eines strukturierten Einführungsprozesses.

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